DIE GESCHICHTE DES „FLENNTIPPL“

26. Oktober 2020

DAMIT IHR BESSER BESCHEID WISST

„Flenn­tippln“ ist ein Wort aus der ober­lau­sit­zer Mund­art, welches eine Tra­di­ti­on ähn­lich dem Hal­lo­ween bezeichnet und ein jahrzehntelanger Herbstbrauch ist.

Auch in vielen anderen Regionen Deutschlands wird dieser Brauch an den Abenden vor den Allerheiligen gefeiert, allerdings unter anderem Namen, wie z.B. „Rübengeistern“.

Anders als bei dem amerikanischen „Halloween-Fest“, werden hier nicht Kürbisse, sondern Rüben geschnitzt: Als erstes kann sich jedes Kind seine passende, frisch geerntete Futter- oder Zuckerrübe aussuchen. Verwurzelungen, Warzen und Beulen stehen für die Einzigartigkeit jeder Rübe und lassen jetzt schon der Fantasie der Kinder freien Lauf.

Danach schnappt sich jeder einen großen Löffel und höhlt sein „Flenntippl“ aus.

Zusammen mit Mama und Papa, Oma und Opa oder mit den Geschwistern geht es nun daran, gruselige Fratzen oder lustige Gesichter in die Rübe zu schnitzen.

Sobald es dann dunkel ist, werden leuchtende Kerzen hineingestellt und ein schaurig-schönes „Flenntippl“ kann sich sehen lassen.

Sehr häufig ziehen die Kinder und Familien dann mit einem Umzug, den es schon seit mehr als 60 Jahren gibt, durch den Ort und die Nachbarschaft. Die „Flenntippl“ werden an die Haustür oder in Vorgärten von Bekannten und Freunden gestellt, während sich die Kinder verstecken und Süßigkeiten oder andere Kleinigkeiten bekommen, sobald sie entdeckt werden.

Die selbst geschnitzten Fratzen können dann einige Abende leuchtend in den Fenstern und Gärten von allen bestaunt werden.

Anders als bei „Halloween“ verkleiden sich die Kinder laut Brauch nicht. Allerdings ist eine konkrete Abgrenzung beider Traditionen kaum mehr möglich. Durch den zurückgegangenen Anbau der Zuckerrüben kommen heute auch immer mehr Kürbisse für das Schnitzen des „Flenntippls“ zum Einsatz.

Auch hier bei uns macht es den Kindern besonders Spaß, sich gruselig zu verkleiden, zu schminken und andere Leute zu erschrecken.

Und wer sich jetzt noch fragt, was „Flenntippl“ eigentlich bedeutet, der bekommt jetzt die passende Antwort: Der Name lei­tet sich von den Wör­tern „flen­nen“ für „wei­nen“ und „Tippl“ für „Töpf­chen“ her, da es durch das Fla­ckern der Ker­ze so aus­sieht, als wür­de das Flenn­tippl wei­nen.

Am Ende kann jeder für sich diesen Brauch definieren:

Ob verkleidet oder nicht, ob Rübe oder Kürbis, ob Umzug oder gemütliches Beisammensein:

Hauptsache ist, ihr habt Spaß und lasst das Stück Tradition der Oberlausitz in euren Herzen weiterleben.

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