Ferienpark / Aktuell / Das-Trixi-Dorf-wchst
Neues bei Trixi
 

Das Trixi-Dorf wächst

 
16. März 2017
 
 
Der Werbespruch „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“ ist ja nun wirklich schon etwas abgenutzt. Aber was soll Annette Scheibe denn machen? Wenn die Geschäftsführerin des Trixi-Ferienparks von ihrem Schreibtisch aus dem Fenster schaut, fällt der Blick auf einen sonnigen Sandstrand, eine glitzernde Wasserfläche und dunkles Tannengrün. Allzu viel Zeit hat die temperamentvolle Chefin des Ferienressorts allerdings im Moment nicht, um sich am Idyll vor ihrem Fenster zu erfreuen.

Einem Wust an Architektenzeichnungen in ihrem ansonsten so aufgeräumt wirkenden Büro gilt derzeit das Hauptaugenmerk von Frau Scheibe. „Trixi steht vor einem Quantensprung“, freut sie sich und verweist auf das Modell auf ihrem Besuchertisch. In landschaftstypischer Holzbauweise werden in den kommenden Monaten ein neues Empfangsgebäude, 30 Appartements und ein 150-Plätze-Restaurant entstehen. Angeordnet wie ein ländlicher Hof, mit Rücksichtnahme auf bestehende Sichtachsen. „So wie man halt baut, wenn man das Beste für seine Gäste möchte.“

Von denen kommen immer mehr. Und von immer weiter her. Das ist ganz im Sinne der Geschäftsführung, die die Zahlen im Auge halten muss. Hallen- und Waldstrandbad sind eine Attraktion für das weitere Umland und dementsprechend gut ausgelastet. Für die 96 schmucken Ferienhäuser muss die Angel erheblich weiter ausgeworfen werden. Mit dem Neubau soll auch die Positionierung schärfer werden. Trixi will sich stärker als bisher dem komplexen Thema der gesunden Lebensweise widmen. Sport, Ernährung, Entspannung sollen in den Mittelpunkt rücken. „Dafür brauchen wir leidenschaftliche Mitarbeiter.“

Ob Trixi, das Maskottchen, dann auch abnehmen muss? „Nein, unserem Walross gehen wir nicht an den Speck“, lacht Annette Scheibe, „dafür ist es zu beliebt bei den Kindern“. Mehrfach als familienfreundlichster Betrieb in Sachsen ausgezeichnet, achten die Trixi-Leute auf ein ausgewogenes Angebot für die verschiedensten Generationen. Der Spagat ist nicht ganz leicht zwischen Tobelust und Ruhebedürfnis, gelingt aber zwischen der 60 Meter langen Black-Hole-Rutsche und dem ausgedehnten Saunabereich immer besser.

Damit die nach dem Bau erheblich erweitere Gastronomie von Anfang an gut durchstartet, sucht die Geschäftsführerin jetzt einen „4-Sterne-Manager“. „Das ist eine herausfordernde Aufgabe, für die viel Erfahrung, ausgesuchter Geschmack, hervorragende Menschenführung und eine ganz besonders positive Ausstrahlung vonnöten sind. Ich hoffe, dass es uns gelingt, einen wirklich kreativen und gleichzeitig gut organisierten Kopf für unsere große Gastromannschaft zu finden, der mit seinem Feuer alle mitreißt, täglich ihr Bestes zu geben.“

Als Quellmarkt für die zukünftigen Feriengäste sieht Scheibe ruhebedürftige Städter, die dem Lärm und der Hektik ihres Zuhauses entfliehen wollen. Dresden, Leipzig und vor allem Berlin will sie mit ihren Marketingleuten bearbeiten. „Da muss dann alles stimmen, wir müssen uns dem Wettbewerb um eine anspruchsvolle Klientel stellen.“

Gerade hat Annette Scheibe regionale Erzeuger eingeladen, um zu schauen, ob zukünftig nicht deutlich mehr Zutaten für die Küche von nahegelegenen Höfen kommen könnten. Der Abend war ein voller Erfolg. Selbst die Fachhochschule Zittau/Görlitz war da. Dort forscht man intensiv zum Thema Nachhaltigkeit. Annette Scheibe freut sich darüber. Sie selbst sei nicht so die Forscherin. „Ich mache lieber los.“

Autor: Axel Krüger, MACHTWORT Görlitz .


 

Facebook Kommentare


zurück zur Übersicht

Newsletter

nach oben